Nachhaltigkeit
Das 'Min-Max'-Prinzip in Biologie und Ökonomie
Ökonomisch handeln heißt,
- a) ein gegebenes Ziel mit geringstmöglichem Aufwand zu erreichen, oder
- b) aber das meiste aus den gegebenen Möglichkeiten zu machen.
Dieses „Min-Max“-Prinzip liegt auch der Biologie zugrunde. Jede Pflanze beherzigt es (ohne groß darüber nachzudenken). Sie kümmert sich um ihr maximales Wohlergehen. Jede andere Pflanzenspezies tut dasselbe, wie auch jedes Tier und somit jedes Element eines Ökosystems.
Ein solches System bleibt ständig in Bewegung: alles entwickelt sich. Mal geht es in die eine Richtung, mal in die andere. Alle stehen im ständigen Wettbewerb. Geht es einer Spezies gut, stärkt das ihre Feinde, die übermäßiges Wachstum in eine Richtung verhindern - denn dies wäre auf Dauer tödlich. Mutter Natur bringt zwar alles immer wieder ins Lot, ein wirklich „stabiles Gleichgewicht“ gibt es aber nie. Statisch ist nur der Tod. Und die Natur alles andere als eine wettbewerbsfreie Zone! Nur im Paradies wachsen einem die Trauben in den Mund und gebratene Tauben fliegen vorbei. (Wie langweilig übrigens...).



